Logistikunternehmen aus Schleswig Holstein und Hamburg fordern auf ihrem ersten gemeinsamen Treffen die Sicherung der Zukungt im Norden Deutschlands
Kiel, 14.05.2011: In Laboe haben die Organisationen der Logistikbranche der norddeutschen Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein auf ihrem ersten gemeinsamen Treffen am 14. Mai 2011 mit Nachdruck auf die Bedeutung der Logistikdrehscheibe Norddeutschland für den Industriestandort Deutschland und den sich stark entwickelnden Baltic-Raum hingewiesen. Die Verbände Hamburgs und Schleswig-Holsteins umfassen mehr als 1.000 organisierte Unternehmen mit ca. 35.000 Mitarbeitern überwiegend aus der Speditions- und Logistikbranche, der mittlerweile drittgrößten Branche Deutschlands. Seit dem letzten Jahr engagieren sich die beiden Nordländer in einer Arbeitsgruppe, um gebündelt für ihre logistischen und verkehrspolitischen Anliegen einzutreten. Über 200 Gäste nutzten die Auftaktveranstaltung „1. Tag der NordLogistik" im Baltic Bay, um sich aus erster Hand zu informieren und norddeutsche Anliegen zu diskutieren. Die Anwesenheit des Verkehrsministers Jost de Jager, des Verkehrssenators Frank Horch, des Staatssekretärs des Bundesverkehrsministeriums Enak Ferlemann und viele prominente Fachleute aus der gesamten Bundesrepublik und Dänemark unterstrich die Bedeutung der Logistikbranche im Norden. Unterstützung fanden die Unternehmen durch die beiden Straßenverkehrsgenossenschaften Hamburgs und Schleswig-Holsteins, sowie durch die Logistikinitiative SH. Nach kurzer Begrüßung und Einleitung durch die Vorsitzenden der Organisationen Peter Boyens (Verband Güterkraftverkehr und Logistik Schleswig-Holstein), Willem van der Schalk (Verein Hamburger Spediteure), Michael Gröning (Fachvereinigung Spedition und Logistik Schleswig-Holstein) und Thomas Usinger (Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg) erfolgte eine rege Diskussion über die Zukunft des Nordens. mehr [371 KB]