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FAHRSICHERHEITS-TIPPS
 



 

Derzeit sind folgende Profi-Tipps erschienen:


Abstand - Geschwindigkeit [600 KB]
Mangelnder Abstand und nicht angepasste Geschwindigkeit zählen zu der Hauptunfallursache Nummer eins im Schwerlastverkehr. Unabhängig von der Vielzahl der Gründe, die einen Fahrzeugführer in Situationen mit Abstandsnot und / oder überhöhter Geschwindigkeit führen, sollte an den Lkw-Fahrer als Profi appelliert werden, sich die jeweiligen naturgegebenen physikalischen Gesetze zu vergegenwärtigen, um nicht in kritische Fahrsituationen zu gelangen. Der Profi-Tipp „Abstand – Geschwindigkeit“ enthält daher eine Tabelle, der in Abhängigkeit bestimmter Fahrgeschwindigkeiten der jeweilige Reaktions- und Bremsweg in anschaulicher Weise zu entnehmen sind.




 
 

Nebel: Sicht weg - Gas weg [541 KB]
Lkw-Unfälle bei schlechter Sicht
trotz geringer Verkehrsdichte stellen während der Herbstzeit ein großes Thema zur Verkehrssicherheit dar. Massenkarambolagen werden oftmals bei ungünstigen Witterungsverhältnissen wie Nebel oder starkem Regen verursacht. Mit der Konzeption des Profi-Tipps „ Nebel: Sicht weg – Gas weg“ wird auf die besondere Verkehrssituation durch schlechte Sicht und glatte Fahrbahn aufmerksam gemacht. Entsprechende empfohlene Verhaltensweisen sowie der überaus wichtige Hinweis für den Fahrer, dass die Einschätzung der gefahrenen Geschwindigkeit bei diesen Witterungsverhältnissen kaum möglich ist, sollen dazu beitragen, ein verkehrssicheres Verhalten bei diesen Witterungsbedingungen zu gewährleisten. Durch diese Maßnahme erhoffen sich der BGL und der DVR, zukünftig einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit bei widrigen Witterungsverhältnissen zu erreichen.




 
 

Verhaltensregeln in Tunneln [536 KB]
Tunnel sind zu Zeiten immer knapper werdender Flächen für den Bau von Infrastrukturmaßnahmen ein sinnvoller Weg, den Ansprüchen unserer mobiler werdenden Gesellschaft auf eine umweltschonende Art gerecht zu werden. In Straßentunneln herrscht in etwa die gleiche Unfallgefahr wie auf Autobahnen, was auf zahlreiche Sicherheitseinrichtungen, bspw. Beleuchtung, Überwachung, Notfallbeschilderung, zurückzuführen ist. Andererseits ist die Gefahr bei Bränden oder Explosionen wegen der Tunnelsituation sehr viel höher als auf offener Straße. Zwischenfälle in einem stark befahrenen und langen Tunnel kommen nach einer Schweizer Studie mit einer Häufigkeit von circa 200 bis 1.000 mal pro Jahr vor. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um Pannen. Schwere Zusammenstöße treten demnach in einer Häufigkeit von 5 bis 20 mal pro Jahr auf. Tunnelbrände sind regelmäßig zu verzeichnen. Einer Studie des Weltstraßenverbands (AIPCR) zufolge kommt es zu 10 bis 25 Bränden je 100 Millionen Fahrzeugkilometer. Dies entspricht in einem stark befahrenen langen Tunnel im Durchschnitt alle drei Monate einem Brand. Kfz-Frontalkollisionen stellen die Hauptunfallgefahr in einröhrigen Tunneln dar. Zur Unfallprävention in deutschen Tunneln hat die Bundesregierung für die kommenden fünf bis sieben Jahre rund 230 Millionen Euro für Nachrüstungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. In Anbetracht dieses Sachverhaltes hat sich der BGL zum Ziel gesetzt, Verhaltensweisen für die besondere Verkehrssituation in Tunneln zu formulieren. Dies geschah mit kompetenter Unterstützung seitens österreichischer und schweizerischer Tunnelbetreiber sowie Feuerwehren, die mit der Thematik „Bekämpfung von Tunnelbränden" vertraut sind. Der Profi-Tipp „Tunnel-Verhaltensregeln“ ist untergliedert in Empfehlungen zum generellen Verhalten in Tunneln, Verhalten bei Stau, Verhalten bei Panne oder Unfall und zum Verhalten bei Feuer/Brand, wozu spezielle Verhaltenregeln beim Brand des eigenen Fahrzeugs gegeben werden.




 
 

Gurt – Die wichtigste Ladung sind Sie [586 KB]
Untersuchungen, die Verletzungen von Lkw-Fahrern bei Unfällen zum Thema hatten, ergaben, dass auch bei Unfällen mit relativ geringen Aufprallgeschwindigkeiten schwere Verletzungen die Folge sein können. Kopf- und Brustkorbverletzungen, verursacht durch den Aufprall auf das Lenkrad, starke Verletzungen beim Überschlagen des Fahrzeuges oder schwere bis tödliche Verletzungen durch das Herausschleudern aus dem Fahrzeug sind häufig darauf zurückzuführen, dass der Sicherheitsgurt nicht angelegt wurde.

Bereits seit 1992 ist nach § 35a Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) der Sicherheitsgurt in allen Lkw, unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht, vorgeschrieben. Nach § 21a Straßenverkehrsordnung (StVO) sind die Fahrer zum Anlegen des Sicherheitsgurtes verpflichtet. Dennoch ist die Zahl derjenigen, die den Sicherheitsgurt nicht nutzen und sich damit einer unnötigen Gefährdung aussetzen, noch bei weitem zu hoch. Immer wieder wirbt der BGL bei Lkw-Fahrern und Unternehmern dafür, den Sicherheitsgurt im Lkw zu nutzen und so einen unter Umständen lebenswichtigen Beitrag zu einem höchstmöglichen Insassenschutz im Lkw zu leisten.




 
 

Fit am Steuer – Was tun, wenn die Augenlider schwer werden [692 KB]
Der BGL/DVR-Profi-Tipp „ Fit am Steuer – Was tun, wenn die Augenlider schwer werden“ wurde in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) erstellt und thematisiert die erforderliche körperliche Fitness zum Führen eines Fahrzeuges. Vorschläge für eine gesunde Ernährung, zur Vorbeugung des Sekundenschlafes sowie Hinweise zum Einfluss von Medikamenten auf die Fahrtüchtigkeit werden gegeben.




 

Freie Sicht - Sichtfeld [188 KB]
Im Rahmen einer erweiterten Kooperation zwischen BGL, DVR und dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL), Bonn, wurde die Schriftenreihe „Tipps für Profis“ zum Thema „Freie Sicht – Sichtfeld“ mit dem Untertitel „Sehen und gesehen werden“ verfasst. Darin wird die Problematik der Einschränkung des Sichtfeldes aus dem Lkw-Fahrerhaus z.B. durch Wimpel, Ablagekonsolen und andere Sicht behindernde Gegenstände thematisiert. Außerdem wird auf die neue EU-Spiegelrichtlinie zur Erweiterung des Sichtfeldes und der damit einher gehenden Reduzierung des „Toten Winkels“ eingegangen.




 

Geeignete Lkw-Bereifung für winterliche Straßenverhältnisse [670 KB]
Zum 1. Mai 2006 wurde die Straßenverkehrsordnung in einigen Punkten geändert. Für einige Irritationen sorgte die Regelung, welche die Verpflichtung festschreibt, die Kfz-Ausrüstung (insbesondere die Bereifung) an die Wetterverhältnisse anzupassen. Der Profi-Tipp „Geeignete Lkw-Bereifung für winterliche Straßenverhältnisse“ soll Fahrern und Unternehmern Hilfestellungen für die Umsetzung in der Praxis geben. Informationen und Handlungsempfehlungen rund um das Thema der geeigneten Bereifung für den Lkw im winterlichen Verkehr sowie die Anforderungen an die Fahrzeugführer bei winterlichen Straßenverhältnissen sind in diesem Tipp für Profis praxistauglich aufbereitet und übersichtlich zusammengefasst.




 
 

Richtiges Überholen auf Autobahnen [1.563 KB]




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